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NORMCORE

von GIESCHEand

04.11.17
19.00 Uhr

05.11.17
17.00 Uhr

 
In Shape sein zu wollen ist die Norm. Bestseller-Fitness-Apps wie »Freeletics« oder »Runtastic« versprechen Muskelaufbau inklusive umfassender Glücksgefühle. In den Tempeln des Self-Improvement, der Fitness und des Self-Care ist offenkundig, worum es sozial geht: Es wird vorgeführt, nachgeahmt, mit Blicken geliked, gedisst, kontaktet und anschließend gepostet, abermals verglichen, also erneut geliked und gedisst – instagramisiert. Längst sind nicht mehr nur die Körper von Frauen Kulturobjekt; auch die jungen, hetero- wie homosexuellen Männer haben mittlerweile das Body-Shaming für sich entdeckt. Was gilt nun als männlich und was als zu skinny oder boyish? Was wird als schwächlich und was als verweiblicht diskreditiert? Let’s work it out boys: Hypermasculinity!

 

GIESCHEand ist eine Konstellation unabhängig arbeitender Künstler*innen, die wiederholt für Kollaborationen zusammenkommen. Ihr Künstlerischer Leiter Alexander Giesche studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und bei DasArts in Amsterdam und war Artist in Residence am Theater Bremen. 2015 eröffnete das visual poem Der perfekte Mensch das Münchner Festival Radikal jung. 2015/16 und 2016/17 realisierte GIESCHEand im Rahmen des vom Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes FUTURE SHOCK an den Münchner Kammerspielen verschiedene Stücke und Installationen.

 

Credits

mit: Tulga Sahin, Philipp Staschull und dem Münchner Knabenchor
Chorleitung: Ralf Ludewig
Regie: Alexander Giesche
Kostüme: Veronika Schneider
Dramaturgie: Benjamin von Blomberg
Produktionsleitung: Hannah Saar
Regieassistenz: Juliane Hahn

 

Eine Produktion von GIESCHEand in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. Die Berliner Aufführungen werden in Kooperation mit warehouse und im Rahmen der Gastspielförderung des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Warehouse ist ein joint venture zwischen super_filme e.V. und flatness, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Kultur NRW.