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Öffentliche Zugänglichkeit von Wissen ist keine Priorität einer Industrie, die sich vom Urheberrecht von Toten ernährt. Texte auf einer Online-Plattform zu veröffentlichen ist das ökonomisch entwertendste, was man tun kann. Doch was einem Text einen Wert gibt ist genau das, was simplen ökonomischen Kalkülen entgeht: Das, was sich bei seiner Lektüre entfaltet.
In der folgenden Serie veröffentlichen wir ethnografische Methodologien, die nicht unter Urheberrechtsrestriktionen fallen. Es geht uns dabei vor allem um den experimentellen Rahmen: Die Schnipsel, die sich in den Fußnoten verstecken, zugänglich zu machen. Entweder auf Deutsch oder Englisch unveröffentlicht verkörpern diese Texte einen merkwürdigen Hauch verlorener Ideen, vergrabener Alternativen, die sich in unseren Praktiken verschanzen. Kuratiert von Pierre Schwarzer und Pujan Karambeigi.