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The Sickening Abyss

von Nieves de la Fuente Gutierrez

Nerva ist eine Art Zuhause. Es ist ein offener Kupfertagebau und ein Paradox der menschlichen Beziehung zum Planeten und seinen Körpern. Es war zunächst ein Kollateralschaden und steht jetzt beispielhaft für die zunehmende Feindseligkeit des Planeten den Menschen gegenüber. Seine menschlich-erzeugte fremde Erscheinung unterstützt dabei, uns auf das Verlassen der Erde vorzubereiten.[Weiterlesen]

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In einem vermeintlich toten Fluss des Gebiets fand man extremophile Bakterien vor, die vielleicht für die Erforschung von Überlebensstrategien auf dem Planet Mars dienen könnten. Doch wie ist mit den Körpern der Produktion, Extraktion und Bewegung der letzten Grenzen umzugehen? Inwiefern hat die paternalistische Zähmung der Körper der Tagelöhner sie eine extreme und unsichtbare Lebensform imitieren lassen? Wenn „home“ bereits delokalisiert wurde, wo finden wir dessen Erinnerungen? Sind die Schächte der Mine umgekehrt worden und mit irrealen Erinnerungen verfestigt und gefüllt worden? Dieser Ort war schon immer Mars-ähnlich… seine lebenden Organismen sind Spezien, die im Abgrund des Lebens überleben.

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Nieves de la Fuente Gutierrez

Madrid, 1988 *. Studium an der UCM (Madrid) und der Kunsthochschule Kassel. Postgraduiertenstudium an der Akademie für Medienkunst Köln (2013-16). Gutierrez stellte unter anderem beo bei EMAF’17, BBK Raum, Matjö (2016, Solo), Animafest Zagreb’16, Werkleitz’15, Meinblau Berlin (2015), Kunst Köln 15 aus. Ihr Projekt „Caracaballo“ wurde bei „digital Skulptur 2016“ nominiert. 2014 erhielt die den Promotionspreis der Akademie der Künste Köln und war Artist in Resiencde in Montepulciano, Italien. Im Jahr 2015, war sie Artist in Residenz in Montréal, Kanada.